Fair und hiesig einkaufen

Das Engagement der Rottenburger Bürgerinnen und Bürger im Bereich Fairer Handel und eine Welt begann schon früh. 1977 wurde bereits der Weltladen e.V. gegründet. Eine lebendige Vereinsarbeit und viele Initiativen zum Eine-Welt-Anliegen entwickelten sich daraufhin in der Stadt. Mit Beginn der Lokalen Agenda 21 in Rottenburg bekam dieses Anliegen weiteren Aufschwung. 2000 entstand die Agenda-Projektgruppe „Rottenburg handelt fair“, die viele Veranstaltungen und Projekte wie zum Beispiel Ausstellungen zu verschiedenen Themen (Make Chocolate Fair; Textilarbeit in Bangladesch); Vorträge in Zusammenarbeit mit dem Kino Waldhorn, und den Apfel-Mango-Saft hervorbrachte.

Erste Fair-Trade-Stadt im Ländle

Am 14.03.2010 war es soweit. Rottenburg am Neckar bekam den Titel „Erste Fairtrade-Stadt in Baden-Württemberg“ verliehen. Das Siegel „Fairtrade-Stadt“ wurde der Stadt seit damals lückenlos immer für weitere zwei Jahre verliehen. Dieser Titel würdigt all die engagierten Bürger*innen, die sich für den Fairen Handel einsetzen. Bestärkt durch die Titelverlängerung wird Rottenburg am Neckar diesen Prozess auch weiter fortführen und sich für einen fairen Handel einsetzen.

Hier erfahren Sie mehr über das konkrete Engagement vor Ort: http://www.rottenburg.de/fairtrade+stadt.39884.htm

>Was Sie tun können erfahren Sie unter: www.fairtrade-deutschland.de

Ohne Gschmäckle

Durch die Steuerungsgruppe werden verschiedene Vorträge, Ausstellungen und Kooperationsprojekte organisiert. Ein Projekt ist zum Beispiel der Apfel-Mango-Saft, der in vielen Geschäften im Landkreis Tübingen zu kaufen ist.

Nähere Infos zum Thema erhalten Sie bei Dr. Lioba Weingärtner,
Tel. 07472-22802 und Ursula Sieber, Tel. 07472-21218 oder unter
www.transfair.org oder www.service-eine-welt.de.

Regional-Laden am Ehinger Platz

Der Regional-Laden mit dem charakteristischen Namen ist ein Gemeinschaftsprojekt der „Arbeit in Selbsthilfe“ (AiS), der Stadt Rottenburg und dem „Verein zur Förderung regionaler Produkte e.V. HIESIG“. Er verbindet die Inkusion von Menschen mit Behinderung mit dem Verkauf von regionalen Produkten. Hier bekommt man z.B. Molkereiprodukte, Eier, Fleisch, Säfte, Wein, Bier frisches Obst und Gemüse und viele andere Produkte aus regionaler Produktion. Hier kann man einkaufen und mit einem guten Gefühl wieder raus gehen.